Seit ein bis zwei Jahren erreichen uns immer wieder Kundenwünsche, doch ein Training zum Filmen mit Fotokameras zu produzieren. Umso mehr freut es uns, dass wir mit Gero Breloers „Praxistraining: Filmen mit der DSLR“ diesen Wünschen nachkommen und obendrein einen tollen neunen Trainer zu gewinnen konnten. Wie es dem neuen Gesicht mit seiner Video-Premiere in Graz ergangen ist, darüber berichtet er in seinem persönlichen Beitrag.
Seit 2009 beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Thema „DSLR-Film“, habe bereits zwei Dutzend Workshops veranstaltet. Was ich im November 2011 im österreichischen Graz erlebt habe, das habe ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht so vorstellen können.
Fünf Tage in einem Fotostudio vor zwei Kameras stehen und ohne Pause reden, danach 72 Stunden fast ohne Schlaf in einer winzigen Sprecherkabine bei video2brain am Rechner arbeiten und dabei Schritt für Schritt meine Arbeitsschritte aufzeichnen und erläutern. Extrem spannend, extrem lustig, aber auch extrem anstrengend.
Viel von Graz habe ich dabei leider nicht gesehen, aber immerhin habe ich es geschafft, nur einmal der großen amerikanischen Fast-Food-Kette mit dem goldenen M einen Besuch abzustatten. An den anderen Tagen konnte ich nach Drehschluss die österreichische Gastfreundschaft oder bei meinen Nachtschichten Coca-Cola und Schokolade genießen.
Ich spreche gerne über meine Arbeit und bin nicht auf den Mund gefallen, aber selbst vor der Kamera zu stehen ist schon etwas ganz Besonderes. Ich wollte ein möglichst praxisnahes Training machen und das Team von video2brain mit den beiden Regisseuren Britta Lang und Tom Kraetschmer, den Kameramännern, Model Jacky und dem Schauspieler Simon im Studio und allen Beteiligten hinter den Kulissen in der Organisation und Verwaltung waren dabei eine große Hilfe für mich.
Mein Lieblingswort während der neun Tage bei video2brain hört man im fertigen Training nie. „Nochmal“ heißt das Zauberwort bei video2brain, mit dem man bei der Screen-Capture-Aufzeichnung am Computer seine Fehler herausschneiden lassen kann. Wieder gestottert oder versprochen? Egal: „nochmal“, „nochmal“, „nochmal“… Das Training war eine tolle Erfahrung für mich und ich würde immer wieder sagen „gerne nochmal“…
Mein eigentlicher Respekt gilt den Cuttern, die sich durch meine stundenlangen Aufzeichnungen gequält haben und daraus „mein“ Training gemacht haben – DANKE!




