Wer sich die besten Tipps und Tricks zum Thema „Fotografie“ nicht mühsam jeden Dienstag von meiner Homepage ziehen möchte, der findet eine geballte Ladung Wissen rund um das Fotografieren in meinem — gestatten: Michael Jordan! - neuem Video-Training Basiswissen Fotografie. Dort geht es in bewegten Bildern um die Entstehung von wirklich gelungenen, nicht-bewegten Bildern. Wechseln Sie mit mir die Perspektive: von „hinter dem Abzug“ zu „vor der Kamera“.
Achtung Aufnahme! Und bitte .…
sagt Tom, der Regisseur, immer dann, wenn die Kameras laufen, der Ton eingeschaltet ist und die Klappe gefilmt wird. „Basiswissen 1 — die Erste“. Mit dem immer freundlichen „… und bitte“ beginnt jede Einstellung eines Drehs. Bei diesem Videotraining war Tom nur einen Tag dabei — dann übernahm Britta die Regie und natürlich auch das „… Und bitte …“
Vor meinem ersten Live-Dreh hatte ich keine Vorstellung davon, was mich erwartet. Das war wahrscheinlich auch gut so, denn hätte ich es gewußt, wär ich wahrscheinlich nicht nach Graz gereist. Damit jetzt keine Mißverständnisse aufkommen: ich hab selten in so einer angenehmen Arbeitsatmosphäre gearbeitet. Filmaufnahmen sind anders als Fotografieren mit vorhandenem Licht. Klar, das ist jedem irgendwo bewußt, aber was es konkret in der Praxis bedeutet, habe ich erst bei den Aufnahmen erlebt. Beim Film kommen nicht nur Lampen, sondern auch der Ton dazu. Zudem soll ein Inhalt vermittelt werden, was bedeutet, dass Dinge, die gezeigt werden, auch von der zweiten Kamera, die die Details aufnimmt gesehen werden sollen. Dazu soll der Text — für den es kein Manuskript gibt — verständlich sein. Das betrifft sowohl die Aussprache, als auch den Inhalt. Ein Großteil der Zeit bei den Aufnahmen ist dann die Besprechung dessen, was wie gezeigt werden soll und das Einrichten der Filmkameras und der Beleuchtung. Zudem ein Aufbau für die notwendigen Requisiten. Dann eine Beleuchtungsprobe und eine erneute Besprechung wie der Ablauf ist, damit alle so ungefähr wissen, was an Inhalt und Aktion zu erwarten ist.
Die eigentliche Aufnahme ist etwa so, wie das Einfahren der Ernte — so stelle ich mir es jedenfalls vor. Dann ist für mich die meiste Arbeit getan und nach wochenlanger intensiver Planung und Vorbereitung werden die Gedanken, Ideen, Informationen und Bilder zu einem Thema in einem kurzen Dreh von meist vier bis zehn Minuten zusammengefasst.
Dabei genieße ich die immer angenehme Zusammenarbeit mit Tom und Britta sowie den anderen unmittelbar bei den Vorbereitungen oder den Dreharbeiten beteiligten. Natürlich ist der Film damit bei weitem nicht fertig. Um dann schlussendlich als DVD oder zum Download vorzuliegen sind noch unzählige Arbeitsschritte und Arbeitstunden an Ton und Bild notwendig. Doch für mich bedeutet es das Ende der Arbeit an diesem Film und nach ein paar Drehtagen ist das Ergebnis im Kasten. Umso mehr freue ich mich dann nach einigen Wochen, wenn ich die fertige DVD per Paket geliefert bekomme und in meinem Regal zu den anderen Filmen und Büchern stelle und mich schon wieder auf meine nächste Reise nach Graz freue. Ich hoffe, Sie freuen sich genauso, wenn Sie Ihre Ausgabe endlich in Händen halten und natürlich auf eine Fortsetzung nach meiner nächsten Reise!
Einen kostenlosen Einblick in das schließliche Resultat finden Sie hier zu dem Thema Die Blende als Gestaltungsmittel





