video2brain und ich teilen uns nun schon eine lange gemeinsame Geschichte. Immerhin bin ich schon seit 2006 Autor bei video2brain und fühle mich schon wie bei mir im Wohnzimmer, wenn ich es mir wieder für eine bestimmte Zeit in den Grazer Studios bequem mache. Was bei einer solchen „Chill-out-Session“ auf der Couch rauskommt, das dokumentiert die Liste meiner Video-Trainings. Im März kommen dann noch zwei neue Trainings dazu — ein Idee, die zur Wirklichkeit geworden ist — wie so oft bei video2brain.
Wahl-Österreicher aus Überzeugung!
Die Zeit vergeht. Als ich Ende 2006 das erste Mal zu Video2Brain nach Graz kam, wusste ich noch nicht, was mich da erwartet. Spät an einem Sonntagabend bin ich damals in Graz gelandet und wurde von Gerhard in Empfang genommen. Ich hatte zu der Zeit ziemlich neu bei Addison-Wesley ein Buch zu JavaScript geschrieben und sollte dazu eine passende DVD aufnehmen. Und aus diesem ersten Projekt wurden mittlerweile eine ganze Reihe an weiteren Videoaufnahmen. Wenn ich alle Tage zusammenzähle, habe ich zwischenzeitlich gut 3 Monate in Graz verbracht. Es ist fast wie „Nach-Hause-Kommen“, wenn ich zu neuen Aufnahmen bei video2brain einlaufe.
Aus Alt mach Neu!
Und im Dezember 2011 und Januar 2012 war es wieder soweit — ich durfte gleich 2 Mal bei video2brain zu Gast sein. Im Dezember stand zuerst das Déjà-vu an — mein erstes Videotraining (das zu JavaScript) wurde auf den neusten Stand gebracht. Zwar ist in der Sprache selbst eigentlich seit 2006 gar nicht so viel passiert, aber die Art der Programmierung mit JavaScript hat sich massiv verändert. Das ganze Umfeld ist interaktiver (Stichwort Rich Internet Applications — RIAs) geworden und erfordert einen viel professionellen Ansatz. Man programmiert mittlerweile auch mit JavaScript so, wie man es in mächtigen Techniken wie Java oder C# gewohnt ist. Zumindest kann man das machen. Denn gleichzeitig ist JavaScript immer noch eine geradlinige Möglichkeit zum Einstieg in die Programmierung und die Möglichkeit schlechthin Webseiten schnell, plattformübergreifend und einfach um ein paar wichtige Features aufzubohren. Von daher wendet sich JavaScript sowohl an Programmiereinsteiger, „Nebenher“-Programmierer wie Designer oder normale Webseitenersteller als auch Profis, die RIAs programmieren wollen. Wenn man dann noch sieht, dass HTML5 eigentlich nur ein Marketingdeckmantel für kommende Erweiterungen des Webs auf Basis von JavaScript darstellt, prophezeie ich JavaScript eine große Zukunft.
Einen kleinen Auszug aus meinem Video-Training JavaScript — Einstieg für Anspruchsvolle finden Sie hier zum Thema Das interne Script:
Wiedererkennungswert!
Während ich die Aufnahmen zu JavaScript eingespielt hatte, kamen in Brainstormings dazwischen Ideen für weitere Trainings. Und wie meist sind die schnellen Entschlüsse die Besten — Ende Januar bin ich gleich wieder für 5 Tage nach Graz. Wie gesagt — ich fühle mich fast schon zuhause da. Was sich auch wohl daran zeigt, dass ich in der Woche Mittags einen Döner in dem kleinen türkischen Laden gegenüber der Studios holen wollte, in den Laden reinkam und sich der Eigentümer einfach wortlos von mir weggedreht hat. Bevor mir klar war, ob ich was falsch gemacht hatte oder was abging, drehte er sich mit einem Döner in der Hand wieder um und fragte nur „Scharf?“. War wohl doch schon ziemlich oft da gewesen.
Klassisch oder Hipp?
Die Trainings selbst waren dieses Mal kompakte Online-Trainings. Eines meiner Video-Trainings hat sich mit jQuery Mobile beschäftigt. Das Thema verbindet zwei extrem hippe Techniken. Einmal das JavaScript-Framework jQuery und mobile Apps. Mit jQuery Mobile kann man auf Basis von klassischen Web-Technologien Webseiten und Web-Apps mit einem typischen Look-and-Feel versehen, das auf mobilen Endgeräten gewohnt ist.
Der schnelle Weg ist das Ziel!
In meinem zweiten Video-Training handelt es sich um einen Crashkurs zu JavaScript für .NET-Entwickler. Denn ich habe in meinen Schulungen zu JavaScript in den letzten Monaten sehr oft J2EE– und C#-Programmierer umgeschult. Das sind meist erfahrene Entwickler, die erweiterte JavaScript-Techniken und die Besonderheiten im Vergleich zu mächtigen Sprachen wie C# kennenlernen wollen, Grundlagen von Programmierung aber nicht mehr benötigen. Deshalb sollen in diesem Crashkurs vor allen Dingen diese fortgeschrittene JavaScript-Techniken und Besonderheiten im Vergleich zu .NET-Sprachen wie C# gezeigt werden. Ziel ist die Erarbeitung des grundlegenden Verständnisses der Arbeitsweise von JavaScript und wie man gewohnte professionelle Techniken von C# &Co übertragen kann bzw. wo die Grenzen von JavaScript liegen und wie man als erfahrener Entwickler diese Einschränkungen akzeptieren kann (muss).
Liebe Leser, ein Besuch in Graz lohnt sich wirklich, das kann ich Ihnen versichern! Vielleicht treffen wir uns ja in dem kleinen türkischen Laden um die Ecke ![]()
Ihr Ralph Steyer!







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