Stefan Müller: Das ist wahre Liebe

geschrieben von stefanmueller am 22. Mai 2012

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Ste­fan Mül­ler = ver­liebt in sein Werk­zeug: Auto­desk 3ds Max. Was wir von ihm mit­neh­men kön­nen ist nicht nur eine inter­es­sante Ein­füh­rung in die Ani­ma­tion mit 3ds Max und viel Begeis­te­rung für sein Werk­zeug, für 3ds Max, son­dern auch Luxor Junior, so zusa­gen das Mas­kott­chen von Ste­fan Mül­lers Video-​Training Auto­desk 3ds Max 2012 – Ani­ma­tion, vie­len von Ihnen viel­leicht schon von der video2brain Facebook-​Site bekannt. Aber nicht nur wir konn­ten etwas von ihm mit­neh­men, son­dern auch er von uns …

[Anm. Red. sf] Ste­fan Mül­ler über Auto­desk 3ds Max und sei­nen Auf­ent­halt bei video2brain

Und auch wenn es eigent­lich total bescheu­ert klingt, aber man muss irgend­wie die Soft­ware lie­ben, mit der man arbei­tet. Ich weiß nicht warum, aber es scheint so eine Eigen­heit der Medi­en­ge­stal­ter zu sein, dass sie ihre Werk­zeuge bis aufs Mes­ser ver­tei­di­gen, keine Alter­na­ti­ven dul­den und wehe dem, der das geliebte Tool schlecht macht. Bei Bild­be­ar­bei­tung ist das noch rela­tiv ein­fach. Da gibt es Photoshop.…. uuund Photoshop.…naja dann wäre da noch Photoshop und nicht zu ver­ges­sen Photoshop. Achja und hatte ich schon Photoshop erwähnt? Naja und ein paar Open-​Source-​Menschen, die sich bei Gimp ver­irrt haben.

Im 3D-​Bereich sieht das ganz anders aus. Da gibt es diese rie­sige Gruppe an 3ds-​Max-​Usern, die rie­si­gen Stu­dios mit ihrem Maya, in Deutsch­land auch viele Leute die Cinema 4D benut­zen und noch viele viele wei­tere Pro­gramme wie Blen­der, Sof­timage oder Modo.

Das Lus­tige ist, dass 3ds-​Max-​User IMMER eine Hass-​Liebe zu ihrem Pro­gramm haben. Das Pro­gramm war lange Zeit geplagt von ural­ten Bugs und auch sonst gibt es viele Dinge, die einen in den Wahn­sinn trei­ben kön­nen.
Zum Ver­gleich: Modo hat mit der neue Ver­sion 601 so viel neues Zeug gelernt, dass man locker den 3-​fachen Preis ver­lan­gen könnte. Für Blen­der gibt es monat­lich Updates mit neuen Fea­tures. Auto­desk hin­ge­gen hat es mit Ver­sion 2013 end­lich geschafft ein paar Workflow-​Optimierungen vor­zu­neh­men, die schon seit Ver­sion 5 fäl­lig waren.

Und trotz­dem: Ein­mal Max, immer Max. Wenn man da ein­mal drin ist, kommt man da so schnell nicht mehr von los. Man fühlt sich ein­fach wie zu Hause, wenn man die Maus in die Hand nimmt und aus Spaß ein paar Qua­der in den View­port zeichnet.

Das ist kein Ver­gleich zu bei­spiels­weise Maya. Maya ist groß. Maya möchte alles kön­nen. ALLES… ein­fach ALLES. Es ist durch­struk­tu­riert, kalt und auf­ge­räumt. Alles kön­nen und durch­struk­tu­riert zu sein, ist in der Theo­rie eine tolle Sache, in der Rea­li­tät aber dann irgend­wie doch nicht. Es macht ein­fach kei­nen Spaß, weil es für kleine Pro­jekte zu über­di­men­sio­niert ist und grade die Basics sind in dem Pro­gramm ein­fach benut­zer­UN­freund­lich. (Wer schon­mal ver­sucht hat in Maya ein Model zu unwrap­pen, weiß, wovon ich rede).

Was mich sehr posi­tiv über­rascht hat, war, dass alle Mit­ar­bei­ter bei video2brain mit vol­lem Herz­blut bei der Sache waren. Egal ob Pro­du­zent, Buch­hal­tung, Tech­ni­ker oder Cut­ter, man hat wirk­lich gemerkt wie alle Spaß daran hat­ten Video-​Trainings zu bas­teln und das ist etwas, was man wirk­lich nicht über­all sieht. Es gibt so viele, so unglaub­lich schlechte und vor­al­lem lang­wei­lige Trai­nings da drau­ßen. Nun, ich liebe eben mein Werk­zeug und video2brain seine Video-​Trainings. Ich hoffe, Sie haben mit mei­nem Ein­stieg in Auto­desk 3ds Max: Ani­ma­tion viel Spaß so wie eben ich mit Max.

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