Stefan Müller = verliebt in sein Werkzeug: Autodesk 3ds Max. Was wir von ihm mitnehmen können ist nicht nur eine interessante Einführung in die Animation mit 3ds Max und viel Begeisterung für sein Werkzeug, für 3ds Max, sondern auch Luxor Junior, so zusagen das Maskottchen von Stefan Müllers Video-Training Autodesk 3ds Max 2012 – Animation, vielen von Ihnen vielleicht schon von der video2brain Facebook-Site bekannt. Aber nicht nur wir konnten etwas von ihm mitnehmen, sondern auch er von uns …
[Anm. Red. sf] Stefan Müller über Autodesk 3ds Max und seinen Aufenthalt bei video2brain
Und auch wenn es eigentlich total bescheuert klingt, aber man muss irgendwie die Software lieben, mit der man arbeitet. Ich weiß nicht warum, aber es scheint so eine Eigenheit der Mediengestalter zu sein, dass sie ihre Werkzeuge bis aufs Messer verteidigen, keine Alternativen dulden und wehe dem, der das geliebte Tool schlecht macht. Bei Bildbearbeitung ist das noch relativ einfach. Da gibt es Photoshop.…. uuund Photoshop.…naja dann wäre da noch Photoshop und nicht zu vergessen Photoshop. Achja und hatte ich schon Photoshop erwähnt? Naja und ein paar Open-Source-Menschen, die sich bei Gimp verirrt haben.
Im 3D-Bereich sieht das ganz anders aus. Da gibt es diese riesige Gruppe an 3ds-Max-Usern, die riesigen Studios mit ihrem Maya, in Deutschland auch viele Leute die Cinema 4D benutzen und noch viele viele weitere Programme wie Blender, Softimage oder Modo.
Das Lustige ist, dass 3ds-Max-User IMMER eine Hass-Liebe zu ihrem Programm haben. Das Programm war lange Zeit geplagt von uralten Bugs und auch sonst gibt es viele Dinge, die einen in den Wahnsinn treiben können.
Zum Vergleich: Modo hat mit der neue Version 601 so viel neues Zeug gelernt, dass man locker den 3-fachen Preis verlangen könnte. Für Blender gibt es monatlich Updates mit neuen Features. Autodesk hingegen hat es mit Version 2013 endlich geschafft ein paar Workflow-Optimierungen vorzunehmen, die schon seit Version 5 fällig waren.
Und trotzdem: Einmal Max, immer Max. Wenn man da einmal drin ist, kommt man da so schnell nicht mehr von los. Man fühlt sich einfach wie zu Hause, wenn man die Maus in die Hand nimmt und aus Spaß ein paar Quader in den Viewport zeichnet.
Das ist kein Vergleich zu beispielsweise Maya. Maya ist groß. Maya möchte alles können. ALLES… einfach ALLES. Es ist durchstrukturiert, kalt und aufgeräumt. Alles können und durchstrukturiert zu sein, ist in der Theorie eine tolle Sache, in der Realität aber dann irgendwie doch nicht. Es macht einfach keinen Spaß, weil es für kleine Projekte zu überdimensioniert ist und grade die Basics sind in dem Programm einfach benutzerUNfreundlich. (Wer schonmal versucht hat in Maya ein Model zu unwrappen, weiß, wovon ich rede).
Was mich sehr positiv überrascht hat, war, dass alle Mitarbeiter bei video2brain mit vollem Herzblut bei der Sache waren. Egal ob Produzent, Buchhaltung, Techniker oder Cutter, man hat wirklich gemerkt wie alle Spaß daran hatten Video-Trainings zu basteln und das ist etwas, was man wirklich nicht überall sieht. Es gibt so viele, so unglaublich schlechte und vorallem langweilige Trainings da draußen. Nun, ich liebe eben mein Werkzeug und video2brain seine Video-Trainings. Ich hoffe, Sie haben mit meinem Einstieg in Autodesk 3ds Max: Animation viel Spaß so wie eben ich mit Max.






