Da ich mich selbst privat gerne im Basteln und Umgestalten von Websites und Blogs übe, kannte ich bereits Joomla, WordPress und Typo3. Den Namen Drupal habe ich in diesem Zusammenhang auch schon ein paar Mal gehört, aber so richtig darüber informiert habe ich mich nie.
Jeder Tag ist ohnehin schon so voll und im ersten Moment hörte sich das alles etwas kompliziert an. Als ich den Blogeintrag von Thomas Bredenfeld erhalten und durchgelesen habe, klang das unheimlich interessant und ich wollte mehr wissen. Kurzerhand habe ich ihn angerufen und mir erklären lassen, was Drupal ist, was es genau kann und wieso ich es unbedingt haben muss. Und mein Fazit: Hey, das ist ja gar nicht so schwierig!
Für euch fasse ich kurz zusammen: Mit Drupal kann man jede Art von Website ohne viel Programmierung in kurzer Zeit erstellen. Drupal ist ein sogenanntes Content Management System („CMS“), also so etwas wie Joomla und Typo3 und so weiter. Aber im Unterschied zu den vielen anderen CMS hat Drupal Ansätze einer Social Sofware und unterstützt gemeinsames Arbeiten an Inhalten sowie den Informationsaustausch.
Im folgenden Beitrag erzählt Thomas Bredenfeld ein wenig von sich und Drupal. 
Viel Spaß, bis nächste Woche!
Juliane
Liebe video2brain-Blogleser,
jetzt ist mein „Dreierpack“ mit Video-Trainings zu „Drupal 7“ komplett. Ich freue mich, dass in den letzten Tagen das dritte Training zum Thema Drupal 7-Views erschienen ist. Ich denke, jetzt haben wir ein gutes Trainings-Programm für Leute, die in das beliebte CMS Drupal einsteigen und dabei gleich mit der aktuellen Version anfangen wollen. Mein Kollege Hagen Graf gibt dabei die grundsätzliche Einführung und im Anschluss habe ich mich um die drei wichtigsten Vertiefungen für den fortgeschrittenen Einsatz gekümmert.
Warum Drupal?
Vielen video2brain-Kunden bin ich eher aus anderen Bereichen wie z.B. Photoshop, Lightroom oder meinem Spezialgebiet Panoramafotografie bekannt. Zu Drupal bin ich über Umwege gekommen. Seit 15 Jahren produziere ich sowohl für Kunden als auch in eigener Sache Websites. Mit den ersten Anfragen zu Content Management Systemen hab ich mich mit dem alten Mambo, später Joomla und auch mit Typo3 beschäftigt und schließlich ein eigenes CMS-Framework geschrieben.
Mit dem ersten Video-Training von Hagen Graf zu Drupal 5 und durch einen befreundeten Protagonisten der deutschen Drupal-Szene bin ich mit diesem CMS in Kontakt gekommen und war begeistert. Daran hat sich bis heute nichts geändert! Bis jetzt habe ich in meiner Web-Produktion noch keine Anforderung erlebt, die mit Drupal nicht umzusetzen war.
Durch zahlreiche eigene Drupal-Projekte und solche für Kunden bin ich mittlerweile sehr tief in das System eingestiegen. Im Gespräch mit den Leuten von video2brain, mit denen ich seit mehr als 7 Jahren und mittlerweile 17 Video-Trainings zusammenarbeite, ist die Idee entstanden, diesen Themenbereich als Ergänzung und Fortführung der bekannten Video-Trainings zu den Drupal-Grundlagen von Hagen Graf in Angriff zu nehmen.
Ich habe eine große Sympathie für Open Source Projekte wie Drupal und ich freue mich, dass video2brain neben WordPress, Joomla und anderen Projekten nun auch mit den momentan vier Trainings zur aktuellen Drupal-Version 7 gegenüber der Community, die hinter diesen Projekten steht, ein begrüßenswertes Commitment abgibt und damit die Verbreitung und Weiterentwicklung unterstützt.
Drupal 7 –Theming und Medienintegration
Das erste Training Drupal 7-Theming beschäftigt sich mit der Anpassung und Gestaltung der Oberfläche des Content Management Systems. Man kann dabei mit den Bordmitteln schon sehr viel erreichen. Wirklich interessant wird es aber mit feineren Methoden, die HTML, CSS und ein wenig PHP erfordern. Man kann dabei nicht nur gestalterische Dinge tun, sondern auch neue Funktionalitäten einbauen.
Bei Drupal 7– Medienintegration geht es um den Einbau von diversen Medien in ein Drupal-System. Ich beschreibe hier detailliert den Umgang mit Bildern, Audio und Video und wie man diese ins CMS integriert.
Drupal 7 — Views
„Views“ ist das wichtigste Drupal-Modul außerhalb der Standard-Installation. Damit kann man die Datenbank-Abfragen, die ein Content Management System generell ausführt, um die Inhalte an die Besucher auszugeben, weitgehend manipulieren. Man kann damit Inhalte filtern, sortieren, verschiedene Inhaltstypen zusammenfassen oder in Beziehung setzen, ohne dabei die Datenbank-Sprache MySQL benutzen zu müssen. Weil dieses Modul relativ abstrakt ist und vor allem für viele Einsteiger eine große Hürde darstellt, habe ich eigens hierfür ein Video-Training aufgenommen.
Viele Grüße
Euer Thomas Bredenfeld




